Java · Spring Boot · Kotlin
Mein Brot und Butter – damit verdiene ich mein Geld.
Ich bin Softwareentwickler aus Karlsruhe.
Seit über 6.4 Jahren arbeite ich professionell mit Code. Mein Alltag besteht aus Java, Spring Boot und allem, was dazugehört – Datenbanken, APIs, Microservices. Frontend kann ich auch, aber ehrlich: Mein Herz schlägt fürs Backend.

Was mich von vielen Entwicklern unterscheidet: Ich bin ein geselliger Mensch. Ich arbeite am liebsten im Team, kommuniziere direkt – am besten persönlich oder im Call, nicht über endlose Chat-Threads – und glaube fest daran, dass guter Code auch gute Zusammenarbeit braucht. Merge Requests sind für mich kein Overhead, sondern die Basis für Qualität. Wenn etwas unklar ist, stehe ich lieber auf und gehe zum Schreibtisch des Kollegen, als drei Nachrichten hin und her zu schicken.
Was mich an der Softwareentwicklung fasziniert: Die Freiheit und die Kopfarbeit. Dieses Gefühl, wenn eine Lösung endlich funktioniert – nach Stunden des Debuggens – ist durch nichts zu ersetzen. Und dann gibt es diese eigene kleine Welt, in der sich Entwickler untereinander sofort verstehen, ohne viel erklären zu müssen. Fachliche Diskussionen mit Gleichgesinnten sind für mich einer der besten Teile dieses Berufs.
Aktuell lerne ich Kotlin, habe mit meiner Freundin im April 2025 eine Wohnung gekauft (das größte Projekt außerhalb von Code – der Renovierungs-Backlog ist endlos), und suche ehrlich gesagt nach einer neuen beruflichen Herausforderung. Mein aktueller Arbeitgeber baut Stellen ab. Wenn du also jemanden suchst, der nicht nur sauberen Code schreibt, sondern auch gern mit Menschen arbeitet – dann lass uns reden.
Wenn mich jemand beim Bier fragt, was ich beruflich mache, sage ich: Ich sorge dafür, dass alte Systeme nicht in der Versenkung verschwinden.
Bei Hellmann Worldwide Logistics migriere ich ein AS400-System. AS400 war zu seiner Zeit eine brillante Technologie – robust, zuverlässig, ein echtes Arbeitstier. Das Problem: Die Leute, die es gebaut und gewartet haben, gehen nach und nach in den Ruhestand. Manche sind schon nicht mehr da. Wenn niemand mehr versteht, wie das System funktioniert, steht das Geschäft still.
Mein Job in einem kleinen, spezialisierten Team: Die Daten und Geschäftslogik aus dem AS400 herauslösen und in eine moderne Microservice-Architektur überführen. Konkret geht es um Offerten, Angebote und Nebenkostenberechnungen – die Kernprozesse, mit denen Hellmann seine Logistik-Services bepreist. Rund 100 Anwender national und international arbeiten damit.
Das klingt trocken, ist aber im Alltag eine spannende Mischung aus Detektivarbeit (was macht dieser 30 Jahre alte Code eigentlich?), sauberer Architektur (wie bauen wir es richtig neu?) und Teamarbeit über Fachgrenzen hinweg.
Drei Stationen, jede mit einer eigenen Lektion.
2025 – aktuell
Hellmann Worldwide Logistics SE
Migration von Offerten- und Commercial-Systemen von AS400 in eine moderne Microservice-Architektur. Backend-Services mit Spring, REST-APIs zur Anbindung interner Systeme. Cross-funktionale Teamarbeit in einem kleineren, spezialisierten Team.
Neues für mich: Erstkontakt mit Angular im Frontend. Nach Jahren mit Vue eine interessante Umstellung.
2023 – 2025
Infokom GmbH
Full-Stack-Webapp für die Finanzbuchhaltung – Verwaltung von Rechnungsdaten für 16 Mitarbeiter. Klingt klein, war aber technisch anspruchsvoll: Bestehende Rechnungsdaten in ein komplett neues Datenbankmodell überführen, ohne dass irgendetwas verloren geht.
Zwei Jahre intensiv mit Vaadin und E-Rechnungen. Agiles Arbeiten nach Scrum mit Pair Programming und Code Reviews aus der Extreme-Programming-Schule. Diese Erfahrung war der direkte Auslöser für Tinybill.
Lektion: Man unterschätzt immer, wie komplex Rechnungsdaten sind. Steuersätze, Rundungsdifferenzen, länderspezifische Formate – da steckt mehr drin als man denkt.
2019 – 2023
abas Software GmbH (heute: Forterro)
Hier hat alles angefangen. Duale Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung an der Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe, abgeschlossen 2022. Java, Spring Boot, Webanwendungen, Microservice-Architekturen – das Fundament, auf dem alles aufbaut.
Hier habe ich gelernt, dass es nicht reicht, Code zu schreiben der funktioniert – er muss auch in sechs Monaten noch verständlich sein.
2019
Ludwig-Erhard Gymnasium, Karlsruhe
BWL-Hintergrund trifft Softwareentwicklung – das hilft tatsächlich, wenn es darum geht, Geschäftsprozesse technisch umzusetzen.
Keine endlose Buzzword-Liste. Stattdessen drei ehrliche Kategorien: Was ich täglich einsetze, was ich solide kann und was ich gerade aktiv lerne. So weißt du direkt, was du erwarten kannst.
Damit verdiene ich mein Geld – seit 2019. Spring Boot ist für mich wie eine zweite Muttersprache. REST-APIs, Hibernate, Security, Microservices – das ist der Kern meiner täglichen Arbeit. Bei jeder Stelle war Java/Spring die Basis.
Relationale Datenbanken sind mein Alltag. Datenbankdesign, komplexe Queries, Migrationen – bei der Infokom habe ich ein komplettes Rechnungssystem in ein neues Datenbankmodell überführt. Bei Hellmann arbeite ich täglich mit Daten aus dem AS400.
Saubere Git-History ist für mich nicht verhandelbar. Conventional Commits, Merge Requests, Code Reviews bei jedem PR. GitLab CI, Jenkins, Azure DevOps – je nach Projekt. Das ist die Grundlage für Zusammenarbeit.
KISS, DRY, SOLID – keine Begriffe die ich in Interviews nenne, sondern Prinzipien die ich täglich anwende. Methoden kurz, Klassen fokussiert, Abhängigkeiten klar. Nicht aus Dogma, sondern weil ich meinen eigenen Code in drei Monaten noch verstehen will.
Microservice-Architekturen entwerfen und umsetzen gehört seit abas zu meinem Alltag. Saubere API-Verträge, Service-Kommunikation, Fehlerhandling – und das Wissen, wann ein Monolith die bessere Wahl ist.
Mein Entwicklungsumfeld läuft auf Linux. Terminal ist mein Zuhause, Serverkonfiguration kenne ich, regelmäßige Deployments auf Linux-Servern gehören dazu.
Technologie ist wichtig, aber wie jemand arbeitet sagt oft mehr aus als sein Tech-Stack.
🤝
Ich bevorzuge Gespräche gegenüber Nachrichten. Fünf Minuten persönlich lösen Probleme, über die man sonst stundenlang schreibt. Zum Schreibtisch gehen statt drei Slack-Nachrichten schicken – das ist mein Stil.
📏
Vier-Augen-Prinzip bei jedem Merge Request. Nicht aus Bürokratie – es fängt Fehler, verbreitet Wissen im Team und hält die Codebase konsistent. Conventional Commits und saubere History sind die Grundlage.
🔄
Pair Programming, inkrementelle Entwicklung, kurze Feedback-Loops. Zu viel Meeting-Overhead nervt mich – aber ich habe gelernt, dass ein gewisses Maß an Prozess notwendig ist.
🧠
Ich sage wenn ich etwas nicht weiß. Ich sage wenn eine Deadline unrealistisch ist. Ich sage wenn Code schlecht ist – auch meiner. Offenheit bringt ein Team weiter als Perfektion.
Neben dem Beruf baue ich Dinge, die mir Spaß machen – und manchmal sogar anderen nützen.

Dokumentengenerator – kostenlos nutzbar
Tinybill ist aus meiner Zeit bei der Infokom entstanden. Zwei Jahre E-Rechnungen und Vaadin – und das Wissen, das ich dort aufgebaut habe, wollte ich nicht liegen lassen. Also habe ich einen kostenlosen Dokumentengenerator für Rechnungen, Angebote und Geschäftsdokumente gebaut.
Version 2: Komplett in Kotlin, API-first, headless. Kein monolithisches Frontend mehr. Geplant: Shopify-Plugin, Angular-Frontend, offene API. Mein Trainingsfeld für Kotlin.
Kleingewerbe seit 2023
Webanwendungen, Integrationen und Tools für ausgewählte Kunden. Tinybill ist das Hauptprojekt.
shopitech.de →Spaßprojekt
Nicht jedes Projekt muss die Welt verändern. Manchmal baut man etwas weil es Spaß macht.
merkelfy.dev-arts.de →Geselliger Mensch, kleiner aber treuer Freundeskreis, mit dem ich viel unternehme. Seit April 2025 haben meine Freundin und ich eine gemeinsame Wohnung – unser größtes Projekt neben dem Code. Wer schon mal renoviert hat weiß: Das ist Projektmanagement in Reinform.
Außerdem: Videografie (filmen & schneiden), Story-Games (aktuell: The Last of Us Part II), gute Serien. Gute Geschichten faszinieren mich – egal ob in Spielen, Serien oder Filmen.



Hier entstehen Tinybill, Shopitech-Projekte und manchmal auch ein nächtlicher Refactor, der niemandem etwas bringt, aber sich gut anfühlt.
Ich freue mich über Nachrichten – ob Jobangebot, Projektidee oder einfach ein gutes Gespräch unter Entwicklern.